Mitteilung zum Brand am 24.2.2012 in der St. Peter-und-Paul-Kirche
Liebe Schwestern und Brüder hier in
Feudenheim,
inzwischen waren die meisten
Sachverständigen von Versicherung, Erzbischöflichem Bauamt Heidelberg, der Orgelbauer,
sowie Restaurateure und viele mehr in der Kirche, um sich ein umfassendes Bild
von den Folgen des Brandes zu machen. Das Ergebnis ist niederschmetternd:
die Kirche muss geschlossen bleiben
Eine Öffnung ist erst möglich,
wenn die Grundreinigung erfolgt ist.
Dazu müssen alle Wände, der Boden, die Decke, die Orgel, die Heizung und die
Fenster mit einer speziellen Technik von den Ruß- und Brandschäden befreit werden.
Sprich:
- ein Architekt muss engagiert
werden,
- Anträge müssen ans
Erzbischöfliche Ordinariat gestellt werden,
- ein Gerüst muss gestellt
werden,
- es muss geprüft werden, welche
Maßnahmen durch die Kirchengemeinde in diesem Zusammenhang sinnvoller Weise
durchgeführt werden sollten, genehmigt werden und finanzierbar sind
- ...
Damit ist klar: die Kirche wird, so traurig das ist, wohl bis zum Sommer geschlossen bleiben müssen. Der Stiftungsrat,
die Feudenheimer Mitglieder des Pfarrgemeinderates und die pastoralen
Angestellten setzen sich mit aller Macht und viel Herzblut dafür ein, dass die
Arbeiten nicht zu lange dauern.
Dabei geht es aber nicht nur um
Schnelligkeit, mindestens genauso wichtig ist, dass anschließend unsere Kirche
wieder ein religiös und ästhetisch ansprechendes und bereicherndes Gotteshaus
ist.
Weiter ist klar: kein einziger
Gottesdienst wird ausfallen:
Von Montag bis Samstag finden die
Gottesdienste in der Unterkirche statt.
Für die Sonntage suchen wir noch nach
einer verlässlichen Lösung. Besonders für Karfreitag, Ostersonntag und die
Feier der Hl. Kommunion brauchen wir größere Lösungen. Alle Gottesdienste werden zum geplanten Zeitpunkt
in Feudenheim stattfinden. Wo, werden
wir jeweils so schnell als möglich mitteilen.
Wir bitten Sie höflich um Geduld und
hoffen auf Ihr Verständnis:
Wir werden
Sie weiter auf diesem Wege auf dem Laufenden halten.